Nachrichten & Newsletter

Newsletter vom 21. Juli 2024 

Well Aging
Astaxanthin

Heute stelle ich Dir ein sehr potentes Antioxidans vor: Astaxanthin (gewonnen aus der Alge Haematococcus Pluvialis). Du solltest 10-12 mg davon täglich konsumieren, am besten in Kapselform. Bedenkliche Nebenwirkungen wurden bei dieser Dosis nicht beobachtet.
Astaxanthin ist ein Carotinoid genauer ein Xanthophyllen und ist damit in der gleichen Familie wie Lutein und Zeaxanthin. Astaxanthin kommt in Algen vor aber auch in Pilzen und Bakterien, das Fleisch von Lachsen die viel dieser Algen fressen färbt sich rosa. Wildlachs enthält die größte Astaxanthin Konzentration. Astaxanthin ist der Stoff, der Algen, die in Gewässern leben die manchmal austrocknen vor dem Absterben bewahrt. Die Algen sind normalerweise grün, aber unter Stress (z.B. Wassermangel) färben sich die Algen rot…

So, wofür ist es denn nun gut?
Astaxanthin kann die Blut-Hirn Schranke überwinden und so das zentrale Nervensystem vor Entzündungen und freien Radikalen schützen
Es kann auch die Blut-Retina Schranke überwinden und direkt in der Netzhaut entzündungshemmend und antioxidativ wirken.
Alterungsprozesse sind zum großen Teil auf oxidative Prozesse zurückzuführen, Astaxanthin hält diese auf und ist damit gleichermaßen gut bei Gelenkschmerzen, Augenleiden 
(verhindert Schäden durch UV-Strahlung, fördert Durchblutung und bewahrt Photorezeptor- und Ganglienzellen vor Schäden) und als Hautschutz. Schließlich verbessert es auch die Spermien-Qualität und erhöht die Fruchtbarkeit.
Astaxanthin hat in Tierversuchen den oxidativen Stress der Nieren bei Diabeteskranken gesenkt, erste Studien zeigen auch eine senkende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Weiterhin hilft es der Leber beim Entgiften und schützt vor Leberkrebs. Überdies kann es zusammen mit Vitamin C die Heliobacter Pylori Besiedelung im Magen senken (Heliobacter Pylori wird für Magenschleimhautentzündungen, Zwölffingerdarm- und Magengeschwüre und Magenkrabs verantwortlich gemacht) Zuletzt verlangsamt Astaxanthin neurodegenerative und entzündliche Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz.

Newsletter vom 07. Juli 2024 
Prämoderne Persönlichkeitsmodelle

Die sieben Archetypen der Angst Teil 2

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz.
 

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz. 
 

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz. 

Newsletter vom 23. Juni 2024 

Prämoderne Persönlichkeitsmodelle
Die sieben Archetypen der Angst Teil 1 
(Wir bohren hier ein dickes Brett)

Angst ist ein Faszinosum und ich halte es für äußerst lohnend sich ihr zuzuwenden. Ziel ist es die Mechanismen der Angst an sich und anderen besser wahrnehmen zu können um dadurch die Angst davor zu verlieren und sich ihr zuzuwenden. 

Hier die sieben Energien und Ängste: 

Energie1: Selbstverleugnung – Die Angst vor der Unzulänglichkt 

Energie 2: Selbstsabotage – Die Angst vor Lebendigkeit 

Energie 3: Märtyrertum – Die Angst vor Wertlosigkeit 

Energie 4: Starrsinn – Angst vor der Unberechenbarkeit 

Energie 5: Gier – Die Angst vor Mangel 

Energie 6: Hochmut – Die Angst vor Verletzung 

Energie 7: Ungeduld – Die Angst vor Versäumnis 

Die Ängste können verschiedenen Ebenen und Polaritäten zugewiesen werden: 

Expressionsebene:  
Energie 5 (Angst vor Mangel) 

unersättlich/Selbstzufrieden

  
 vs. Energie 2 ( Angst vor Lebendigkeit) 

 Selbstzerstörend/ aufopfernd 

Inspirationsebene
Energie 6 (Angst vor Verletzung)   

Selbstgefällig/stolz 

  
vs. Energie 1 ( Angst vor Unzulänglichkeit) 

 Unterwürfig /bescheiden 

Aktionsebene: Energie 7 (Angst vor Versäumnis)   

Unduldsam/ waghalsig    

 vs. Energie 3 (Angst vor Wertlosigkeit) 

Selbstbestrafend/ selbstlos 


Assimilationsebene: 
Energie 4 (Angst vor Unberechenbarkeit) verbissen/entschlossen 

Newsletter vom 09. Juni 2024 

Kräuterkunde
Das Mädesüß

 Heute stelle ich euch das Wildkraut Mädesüß vor. Auch bekannt als: Wiesenkönigin, Spierstaude, Wiesengeißbart, Sonnwendkraut. Es gehört zur Familie der Rosengewächse, was man ihm nicht gleich ansieht und besitzt wertvolle Eigenschaften in der Hausapotheke. 

Seine kühlende Eigenschaft macht es zu einer Pflanze, die rasch unerwünschte Hitze, wie bei Fieber oder entzündlichen Schleimhauterkrankungen senken kann. 

Die Wiesenkönigin nutzt kluge Fortpflanzungsenergien nicht nur, um die Samen schwimmend zu verbreiten, sondern ihre Nähe zum Wasser hilft auch uns, im Fluss zu bleiben oder wieder in Fluss zu kommen. 

Die Leichtigkeit der weißen Blüten kann bei Ängsten und Traurigkeit helfen, wieder Mut und Freude im Alltag zu finden. 

Weiße und silberfarbene Pflanzen sind dem Mond zugeordnet, was auf die Wirkung mondregierender Organe wie Gehirn, Schleimhäute und Genitalorgane schließen lässt. Auch Fieber deutet auf mondhafte Prozesse hin, während weiße Blattnerven Bezug zur Lymphe zeigen. 

Besonders beliebt war das verstreuen von Mädesüßblüten im Liebesgemach, sowie in Festhallen und Tanzböden um “die Sinne zu erfreuen und das Herz glücklich zu machen”. 

In Frankreich wird süßer Wein mit Mädesüß verfeinert. Aber auch das Aromatisieren von Met und Bier hat eine lange Tradition. 

Was kann man vom Mädesüß ernten?
Du kannst den oberen Teil der Pflanze ernten, sobald sich die Blüten voll entfaltet haben. 

Blätter:
Die oberen Blätter lassen sich frisch oder getrocknet als Tee aufgießen. 

Blüten: Aus den frischen Blüten hergestelltes "Wiesen-Limo" schmeckt sehr lecker. Aber auch der Tee aus den getrockneten Blüten schmeckt nicht nur gut, sondern kann unterstützend unter anderem bei Erkältungen und Gliederschmerzen eingesetzt werden. Die Blüten haben in der Regel einen höheren Gehalt an Salicylaldehyd (vgl. Aspirin) als die Blätter 

Wurzeln: Sie werden in der Volksmedizin kaum verwendet

Mädesüß hat die Erntesaison während der Blütezeit von Juni bis September. Dabei werden die oberen Teile der Pflanze bei voller Blüte abgeschnitten und gebündelt zum Trocknen aufgehängt. 

Für deine Tee-Vorräte oder Hausapotheke solltest du nach den Regeln der richtigen Ernte handeln: 

  • nur bei schönem Wetter, auch die letzten beiden Tage sollten regenfrei gewesen sein
  • vorzugsweise in den Mittagsstunden